HSG Siebengebirge

Mit einer Niederlage gegen die Reserve des TVE Bad Honnef gehen die Kreisklasse-Herren der HSG in die spielfreie Oktoberzeit. Die Möglichkeiten im Spiel müssen besser genutzt werden.

HSG 4 Bad Honnef

Mit dem dritten Spiel erhofften wir uns den dritten Sieg in Folge. Die Zeichen standen auf Sieg. Der Kader war gut aufgestellt. Die Stimmung gut. In der ersten Halbzeit war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen beider Teams und keine Mannschaft konnte sich klar absetzen. Das Spiel war von Anfang an durch körperliche Robustheit auf beiden Seiten geprägt. Einer aufkommenden Nervosität bei den Grün-Blauen konnte mit einem frühen Team-Time-Out entgegengewirkt werden. Es war zu erkennen, dass die Abstimmung in den Lauf-/und Passwegen hakte. Ein in der Folge zu häufiges Ein-/Auswechseln war dann auch nicht förderlich für den Spielfluss und die Stabilität der Siebengebirgler. Die erste Halbzeit endete mit einem 11:10 für die Grün-Blauen und einer positiven Einsatzbereitschaft für die zweite Halbzeit. Es galt, sich zu sortieren und die erste Hälfte deutlich zu analysieren.


Mit positiver Haltung eröffnete man die zweite Halbzeit. Doch nun glich das Spiel den Spielen der vergangenen Saison. Wir waren lange mit den Bad Honnefern auf Augenhöhe und konnten unseren starken Abwehrverband gut organisieren. Tormöglichkeiten über den Kreis, mit denen die Gäste den Weg zum Tor fanden, konnten durch hervorragende Paraden unserer beiden Torhüter Markus und Martin vereitelt werden. Aber der Verbund in Angriff und Abwehr bröckelte langsam und altbekannte Fehler schlichen sich in unser taktisches Spiel ein. Ein weiterer Schwachpunkt im Spiel zeigte sich in den Ein- und Auswechselungen, die zu mehr Unklarheiten im taktischen Aufbau führten. Die Folgen waren Unsicherheit im Angriffsspiel. Die Abwehr stand trotzdem stabil, ist aber noch ausbaufähig. In der letzten Viertelstunde konnten hervorragend erspielte Torchancen nicht verwertet werden, sodass die Gäste aus Bad Honnef mit 16:20 Toren am Ende die Partie verdientermaßen für sich entscheiden konnten.


Wenn die 4. Herren-Mannschaft, wie vom Trainer gefordert, alle Spieler vollen Einsatzwillen zeigen, ist ein „Umbiegen“ einer drohenden Niederlage durch Teamgeist und Übersteigen von eigenen Grenzen möglich. Diese Spiel sollte somit heute als Lehrstunde und Weckruf zur rechten Zeit verstanden werden, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Die Mannschaft ist hoch motiviert, beim nächsten Spiel wieder alles aus sich raus zu holen und den vierten Sieg einzufahren.

HSG olé


Team
Trainer: Frank Klostermann, Assistenztrainer: Paul Lamprecht
Markus Krämer, Martin Freitag; Axel Winzen (3), Ben David Cuhls, Bernd „Blö“ Blöser, Christian Wischrath, Florian „Flo“ Brüssler (5), Fabian „Flummi“ Ried, Sebastian „Sebo“ Bohrenfeld (4), Florian „Flo“ Schuster, Marco Spahn (1), Peter Zehent, Philipp Brüssler (3), Daniel „Pommes“ Otto (1)