HSG Siebengebirge

Beim Heimspiel in Königswinter am Samstag, den 02.02.2019, hatten wir die Handballer aus Bonn-Poppelsdorf zu Gast.

Wir hatten uns von Beginn an mit einer offensiven Abwehrarbeit der Bonner zu beschäftigen. Anfänglich zeigten wir Respekt vor dem Abwehrkonzept und erlaubten uns technische Fehler. Die vom Gegner angebotenen Räume nutzten wir anfangs nicht optimal zu unserem Vorteil. Obwohl die Pass-und Fangqualität gut war, keimte eine Unzufriedenheit auf. Bevor dieser Störfaktor unser Spiel vereinnahmte, wurde er im ersten Team-Time-Out bestimmt des Feldes verwiesen. Es wirkte sich positiv auf das Spielgefüge aus. Die mannschaftliche Geschlossenheit wurde mit jeder Aktion im Abwehrverbund und Angriffsspiel gesteigert.  Dazu trugen die Halbpositionen besetzt durch die Brüssler-Brüder bei.

Allerdings spielten wird größtenteils im Angriff noch zu statisch und nutzten die freien Räume nicht durch unsere Spieleröffnungen.  Wenn diese aber eingespielt wurden belohnten wir uns mit Toren,denn auch die besetzten Außenpositionen mit Axel und Fabian erzielten Tore. Die Poppelsdorfer konnten im Angriff das ein und andere Mal Ihr Kreisanspiel positiv abschließen. Und auch von den Außenpositionen wurden Treffer erzielt. Keine Mannschaft konnte sich in der ersten Halbzeit klar behaupten und eine deutliche Tordifferenz herausspielen. Beide Teams gingen mit einem Unentschieden von 13:13 in die Pause. Die Karten wurden neu gemischt.

In der zweiten Halbzeit hatten wir eine Steigerung aufs Parkett legen, um nicht den Faden abreißen zu lassen. Es gelang uns die Abwehrarbeit besser abzustimmen und enger im Verbund zu decken. Die Abpraller wurden safe und in erfolgreichen Tempogegenstöße umgewandelt. Alle Abwehrpositionen hatten in der Halbzeitpause ihre Hausaufgaben gemacht. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Sorge bereitet die Wurfvariabilität der Gäste und es gab den ein oder anderen Netzzappler. Doch auch dafür hatten wir mit zunehmender Spieldauer eine Antwort parat. Die Passwege wurden antizipiert oder der Spieler klar festgemacht. Aber eine deutliches Absetzten vom Gegner war nicht möglich. Wir ließen uns davon nicht beirren und spielten unseren „Stiefel“ runter.

Diese positive Entwicklung in der Abwehr spiegelte sich im Angriffsspiel wieder. Die Räume wurden geschaffen und genutzt. Die Anspiele an den Kreis waren von Erfolg gekrönt. Das Auflösen durch die Außenpositionen wurde umgesetzt. Dies war notwendig, da ab Mitte der zweiten Halbzeit eine Manndeckung gegen unseren Halblinken gespielt wurde. Wir kompensierten dies mit klaren Positionswechsel und lösten diese Deckungsformation auf und warfen Tore. Wir verbesserten unser Spielkonzept, aber erst in Schlußphase des Spiels konnten wir uns von den Gästen aus Bonn absetzen. Ein wichtiger Matchwinner war unser Torwart Martin Freitag, der zum Ende der Partie hin die richtigen Entscheidungen fällte und übereilte Tempogegenstoßversuche unterband. In der Schluss Minute hatten wir Aufgabe der kompletten Manndeckung zu lösen, um einen Punktverlußt zu vermeiden.

Die Partie endete mit einem wohlverdienten 27:25 Heimsieg. Sie wurde von Gespann Surbier/Richter geleitet.

Team: Axel Winzen (5), Ben-David Cuhls (1), Fabian Funke (1), Florian Brüssler (8), Ivan Andricic (3), Lars Wächter, Peter Zehent, Marco Spahn, Martin Freitag (TW), Philipp Brüssler (7), Daniel Otto (2)

Trainer: Frank Klostermann

 

Frank Klostermann

HSG olé