HSG Siebengebirge

Am Samstagabend ging es bei den HSG Damen in der Begegnung gegen den HSV Frechen, dem direkten Tabellennachbar, um den endgültigen Klassenerhalt. Die HSG konnte nach 60 Minuten willensstarkem Kampf hoch verdient mit 26:20 (11:9) gewinnen.

Damen I: Sieg führt zu Klassenerhalt
Jojo Franz war mit 12 Toren beste Werferin der HSG Damen.

Nach den vielen Niederlagen und der daraus resultierenden Situation eine von drei Mannschaften zu sein, unter denen der Abstiegsplatz ausgemacht wird, mussten die zwei Partien gegen die direkten Tabellennachbarn gewonnen werden. Der Überraschungscoup gegen die Fortunen aus Köln, welcher im Nachhinein von sehr hoher Bedeutung war, ließ die Situation etwas komfortabler aussehen, doch mussten unbedingt weitere Punkte her: Siege gegen die DJK Westwacht Weiden und gegen den HSV Frechen. Ersterer konnte, wie bereits im Hinspiel erfolgreich für die Blau-Grünen ausgetragen und mit 21:27 gewonnen werden. Die Partie gegen Frechen sollte etwas spezieller werden, da das Hinspiel „katastrophal“ seitens der HSG war und entsprechend damals eine Niederlage erlebt wurde. Mit frischem Geist, genesenen Spielerinnen – entsprechend voller Bank, sehr intensivem Training und absoluten Siegeswillen startete die HSG in das Spiel. Die ersten Minuten gehörten den Gästen aus Frechen (0:2), ehe die HSG Damen in einer Fünf-Tore-Serie das Ruder an sich rissen (5:2). Trotz der Herausnahme von Tine Kutlesa in der Offensive wussten die restlichen Siebengebirglerinnen durch breites und schnelles Spiel Lücken zu erspielen und vor allem im 1:1-Spiel Tore zu erzielen. Von der 15. bis 27. Minute ließ die Effektivität im HSGschen Angriffsspiel etwas nach. 100%ige Torchancen sowie 7m wurden leichtfertig vergeben und die Gäste konnten nachlegen. Über 6:6 und 8:8 konnte der HSV im Zaum gehalten und nach wieder gefundener Ordnung zum Halbzeitstand (11:9) wieder etwas auf Abstand gebracht werden.

In der zweiten Halbzeit legten die HSG Damen noch einen drauf. Die Chance um den Gewinn dieser zwei wichtigen Punkte war zum Greifen nah, entsprechend agierten die Damen noch konzentrierter und durchschlagskräftiger. In der Defensive konnten im Kollektiv Bälle abgefangen werden und mittels schnellen Kontern in Tore verwandelt werden. In dieser Phase zeichneten sich die großartige Defensivleistung aller HSG Damen aus, die kein Durchkommen oder Torerfolge zuließen. Über die Halbspielerinnen Wallau, Kutlesa und Franz wurden die eroberten Bälle im gegnerischen Tor versenkt. Vor allem „Küken“ Jojo Franz konnte an diesem Tag nicht gestoppt werden und wusste 12 Tore für die HSG zu erzielen. Nach dem 16:11, kamen die Frechenerinnen in der 45. Minute nochmal auf 19:16 heran. Danach machten die Blau-Grünen den Sack endgültig zu und konnten über 22:16 zum 26:17 (53. Minute), die zwei wichtigen Punkte für sich behaupten. Bis zum 26:20-Endstand wusste der HSV noch etwas Korrektur zu betreiben, der hochverdiente Sieg der HSG war jedoch nie gefährdet. Nach diesem Sieg sind die Damen fünf Punkte vom Abstiegsplatz entfernt und haben selber noch die Chance vier Punkte zu ergattern. Die aktuelle Tabellensituation sieht wie folgt aus:

Dadurch, dass die Weidenerinnen ihre letzten drei Partien gegen drei Teams aus den Top 5 spielen müssen, kann man nach den Erfahrungen aus der laufenden Saison sagen, dass die HSG Damen somit jetzt schon sicher den Klassenerhalt geschafft haben. Die Weidenerinnen müssten aus den letzten Partien mindestens zwei Spiele gewinnen, was in der jetzigen Situation sehr unwahrscheinlich passieren wird.

Es spielten und trafen: Real (Tor), Stucke, Wahl (2), Thiel, Behr, Franz (12), Bouchuari (2), Huhn, Kutlesa (5), Ruiters (1), Henrich (2/1), Strunk, Timurdas, Wallau (2)

HSG Olé