HSG Siebengebirge

Coach Dieter Noll-Jansen konnte mit seiner Equipe zum Ende der Saison nochmal ein Ausrufezeichen setzen.
Am vergangenen Samstag traten unsere Damen zum letzten Heimspiel der Oberligasaison 2017/18 gegen den Zweitplatzierten TV Roetgen an. Das Spielergebnis war eine kleine Sensation, denn die Siebegengebirglerinnen gewannen 35:30 (15:12).

Die Woche war geprägt von etlichen personellen Absagen, sowohl beim Training als auch beim Spiel, sodass Trainer Dieter Noll-Jansen alle Hebel in Bewegung setzen musste, um eine spielfähige und trotzdem breit aufgestellte Mannschaft zusammen zu stellen. So hieß man nicht nur Lorena Thiel nach fünfwöchigem Auslandsaufenthalt, sondern auch Tine Kutlesa, Sina Meiling und die A-Jugend Spielerin Greta Pieper im Kader der 1. Damenmannschaft herzlich willkommen.

Wie im Vorbericht bereits erwähnt, hatte man mit den Damen vom TV Roetgen immerhin den aktuell Zweitplatzierten zu Besuch in heimischer Halle.Trotz der personellen Umstrukturierung fand die HSG besser ins Spiel und war den Gästen stets ein Tor voraus. So ging man zur Halbzeit mit 15:12 in die Kabine.
Dies wurde allerdings nicht, wie im Hinspiel, durch eine konsequent agierende Abwehr verbucht, sondern durch ein sehr wurfstarkes und ungewohnt treffsicheres Angriffssspiel. So versuchte man die gegnerische Abwehr durch schnelles Umschalt- und Tempospiel möglichst aus der Reserve zu locken. Nicht nur einmal war es vor allem die individuelle Stärke von „Rückkehrerin“ Tine Kutlesa, die den TV Roetgen in Verlegenheit brachten.

Die Konsequenz darauf zog der Trainer der Gäste zu Beginn der 2. Halbzeit mit einer zweifachen Manndeckung gegen das ‚Kutlesa-Duo‘. Doch selbst das brachte die HSG nur bedingt in Unruhe, so waren es vor allem die stark aufgesetzte Außenspielerinnen Henrich und Bouchuari, die immer wieder den Weg zum Tor fanden und den Ball erfolgreich im Tor platzierten. Die Führung konnte konsequent ausgespielt werden, sodass man die Gegner nie weiter als drei Tore herankommen ließ.
Auch wenn es nur noch wenige Minuten zu spielen waren, hatten die Damen des TV Roetgen den Willen noch nicht aufgegeben und versuchten weiter mit schnellem Angriffsspiel und Effizienz den Rückstand aufzuholen. Vor allem Topscorerin Fischer und Plum kamen immer wieder zu einfach zum Wurf.
In der Schlussphase verdiente sich vor allem HSG Torhüterin Marie Meurer ein großes Lob, die durch starke Paraden immer wieder schlimmeres verhinderte und trotz starker Oberschenkelbeschwerden das Match zu Ende hoch konzentriert zu Ende spielte. So durften sich unsere Damen nach intensiven 60 Spielminuten am letzten Heimspiel verdient freuen, denn mit Abpfiff ging das Spiel mit einem 35:30 Sieg zu Ende.

Ein großer Dank geht an alle, lieb formulierte „Aushilfskräfte“, die sich durch großes Engagement für die Mannschaft ausgezeichnet haben.
Desweiteren bedankt sich die Mannschaft bei allen treuen Fans, die selbst an diesem sommerlichen Samstagnachmittag den Weg in die Halle gefunden haben, mit uns gefiebert und sich gefreut haben! Dafür gab es dann auch 65 Tore zu sehen. Ihr wart spitze!
HSG olé

Für die HSG spielten und trafen: Meurer (Tor), Thiel (1), Wallau (6), Bouchuari (5), Meiling, Henrich (5), Kurtenbach, Pieper, Kutlesa A. (9), Ruiters (4/4), Kutlesa C. (5), Wahl (1)