HSG Siebengebirge

Nicole "Ole" Strunk musste nach der ersten Halbzeit wegen einer Verletzung passen. Hierbei war sie leider nicht die einzige...

Im vorletzten Meisterschaftsspiel ist den HSG Damen ein weiterer Sieg knapp verwehrt geblieben. In einem umkämpften Spiel mussten sich die Siebengebirglerinnen am Ende sichtlich knapp mit 25:26 (11:11) gegen den SSV Nümbrecht geschlagen geben.

Der Kader der HSG war in dieser Partie wieder nicht vollständig, da die Verletztenliste nun auch um Marie Meurer erweitert werden musste und zudem weitere private Termine kamen (Maike Henrich, Lisa Ruiters). Dies bedeutete, dass die Auswärtsfahrt mit nur neun Feldspielerinnen angetreten werden musste. Hiervon war zudem leider Nicole „Ole“ Strunk am Fuß gehandicapt, was sie nach einiger Spielzeit auf die Bank zwang. Zudem musste Coach Dieter Noll-Jansen improvisieren und Spielerinnen auf teilweise unüblichen Positionen einsetzen.

Der Spielbeginn gestaltete sich ausgeglichen, wobei auf beiden Seiten erfolgreiche Offensivaktionen zu sehen waren. Die Gegner aus dem Bergischen konnten viel über ihre Topscorrerinnen Dauti und Bauer einnetzen, die HSG wusste ihren Rückraum effektiv einzusetzen und somit Tore zu erzielen. Über 3:3 (8. Minute), konnten die Gastgeberinnen in der zehnten Minute auf 5:3 erhöhen, ehe die HSG wieder zum 7:7 ausgleichen konnte. In dieser Phase wurde der Abwehrverbund sicherer und konnte die gegnerische Torgefahr eindämmen. In der Offensive konnten über konzentriert ausgespielte Spielzüge klare Wurfchancen erarbeitet werden. Leider blieb die endgültige Konsequenz im Angriffsspiel aus, da auch etliche Bälle neben dem Tor oder am Torhüter endeten. Aus diesem Grund konnten sich die Damen nicht weiter absetzen und den Spielstand zu ihren Gunsten ändern. Resultat hieraus war ein stetiger Schlagabtausch, ohne dass sich eine der beiden Mannschaften klarer absetzen konnte. Zur Halbzeit hieß es entsprechend 11:11.

In der Halbzeitpause mahnte HSG Coach Noll-Jansen eine höhere Effizienz vor dem Tor an. In der Defensive waren die richtigen Mittel vorhanden, woran weiter festgehalten werden sollte. Im Angriff musste jedoch unbedingt eine Schüppe drauf gelegt werden, um endlich einen Vorteil raus spielen zu können. Dies gelang den HSG Damen bereits gleich nach dem Wiederanpfiff, sodass in der 35. Minute die erste Führung (12:13) verbucht werden konnte. Den Vorteil konnten die HSG Damen bis zum 17:18 in der 46. Minute  halten, ehe der Abwehrverbund zu bröckeln anfing. Hierbei konnte vor allem der Rückraum des SSV Lücken in der HSG Deckung finden und im direkten 1:1-Duell die Tore erzielen. Zusätzlich wirkte sich die schwächelnde Offensivkraft der HSG aus, sodass der einstige Vorsprung in der 49. Minute wieder zu einem 18:20-Rückstand wechselte. Zum 23:23 (54. Minute) konnten die Blau-Grünen noch einmal ausgleichen, insbesondere durch einen starken Einsatz von Youngster Kim Kurtenbach von der ungewohnten Linksaußenposition. Am Ende fehlte jedoch die Durchschlagkraft und Ruhe, um mindestens einen Punkt in das Siebengebirge zu entführen. Die Partie ging deutlich knapp mit 26:25 für den SSV Nümbrecht aus.

Es spielten und trafen: Meyer (Tor), Thiel (1), Wallau (4), Bouchuari (3), Kutlesa (9/2), Kurtenbach (4/1), Huhn (3), Strunk, Wahl (2), Behr

HSG olé