HSG Siebengebirge

Auch im letzten Spiel des Jahres und somit im vorletzten Hinrundenspiel, konnten unsere Damen nicht mithalten und verlieren nach 60 turbulenten Minuten 24:35 (12:17) verdient gegen ASV Schwarz Rot Aachen. Wie das Spiel verlaufen ist und warum es auf beiden Seiten mit bitteren Verlusten einhergegangen ist, kann im folgenden Bericht nachgelesen werden.




Die 1. Damenmannschaft verabschiedet sich in die Winterpause.

Mit einem vollen Kader und zur altgewohnten Heimspielzeit traten die HSG-Damen am Sonntag im letzten Heimspiel gegen die Damen aus Aachen an. 
Doch das Spiel stand dennoch von der ersten Minute an unter keinem guten Stern. Bereits nach wenigen Sekunden ging unsere Rückraumrakete Lisa Ruiters bei einer 1:1 Bewegung zu Boden, ohne große Fremdeinwirkung knickte sie mit ihrem bereits geschwächten Knie böse zur Seite. Diagnose: Kreuzbandriss und somit das Ausscheiden bis Saisonende.
Auch auf Abwehrchefin Laura Behr musste verzichtet werden, was sich vor allem in hektischen und unstrukturierten Phasen des Spiels bemerkbar machte. Es fehlte an Absprache und den nötigen Ansagen. Beides klare, aber nicht die einzigen Gründe, warum das Spiel am Ende verdient verloren ging. 


Über die erste Halbzeit konnte der Abstand noch gehalten werden. Die Gäste führten von der ersten Minute an, aber unsere Damen waren stets gewillt, den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Zunehmend machte sich allerdings Unruhe in der Abwehr bemerkbar. Der Aachener Rückraum um Natalie von Hemdt wusste immer wieder zu einfach sich selber oder ihrer Kreisläuferin erfolgreich in Szene zu setzen. 
In der zweiten Halbzeit gelang es den Siebengebirglerinnen zunächst noch einmal den Abstand zu verkürzen (16:19) und sich weiter im Spiel zu halten. Auch die zweite Halbzeit war allerdings geprägt von Pausen und Verletzungen, so dass beide Mannschaften immer wieder in ihrer Spielroutine unterbrochen wurden. Auch eine Spielerin der Gäste aus Aachen verletzte sich in dieser Phase. Wir wünschen daher gute Besserung und eine schnelle Genesung! 


Zur 53. Minute lagen die Damen der HSG bereits mit acht Toren zurück und auch in den letzten Minuten wusste man keine effektiven Mittel mehr einzusetzen, den Ball im Kasten der Aachener Torhüterin zu versenken. Eine kurzzeitig aufgestellte Manndeckung hinderte die Gäste nicht daran, erfolgreich den Weg zum Tor der HSG zu finden. Nach 60 Spielminuten mussten sich die HSGlerinnen verdient - im Gesamtergebnis allerdings deutlich zu hoch - mit 24:35 geschlagen geben. Wieder konnte nur zeitweise die Leistung abgerufen werden, die die gesamte Mannschaft eigentlich fähig ist abzuliefern und zu spielen. 

Bis zum nächsten Spiel im Januar 2019 verabschieden sich die HSG-Damen in die Winter-/Weihnachtspause und sagen DANKE für die Treue und Unterstützung aller "kleinen großen Helfer" im Jahr 2018. Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest mit ihren Liebsten und einen guten Start ins Jahr 2019.

Für die HSG spielten, trafen und bedanken sich: Trainer Georg und Tim, Physio Sebastian, Betreuerin Uschi, Spielerinnen: Marie, Tiziana, Caro (2), Lorena (6), Luisa (5), Maike (2), Greta, Ilham (8), Sina, Laura, Lisa, Julia, Nicole (1), Dana und der Rest des Teams