HSG Siebengebirge

Am letzten Spieltag in diesem Jahr trafen die HSG Damen auf den Tabellenzweiten und somit auf den direkten Tabellennachbarn aus Pulheim. Nach langer Führungszeit, mussten sich die Siebengebirglerinnen am Ende mit 28:31 geschlagen geben.

Bevor die Partie am Samstagnachmittag angepfiffen wurde, besprach Trainer Radermacher mit seinen Damen die bevorstehende Partie. Es wurden Vergleiche zu letzter Saison gesponnen und u.a. festgestellt, dass zu diesen Zeitpunkt schon mehr Punkte eingefahren wurde, als zum Ende der letztjährigen Saison. Radermacher sprach von dem Potential, welches in seiner Mannschaft steckt und mit welchem sich die HSG Damen keineswegs verstecken brauchen. Durch die vielsagenden Leistungen in den letzten Wochen steht der Fokus auf dem kollektive Zusammenspiel und dem Teamspirit, der die Quintessenz der HSG Damen bildet. Demnach wurde die bevorstehende  Partie nicht mit übergroßem Ehrfurcht vor dem Gegner gesehen, sondern als weitere Möglichkeit die eigenen Stärken zu fokussieren und das genannte Potential auszuschöpfen. Mit diese Einstellung starteten die HSG Damen in das Spiel und zeigten von Anfang an eine sehr konzentrierten Abwehrarbeit. Durch die konsequente Deckung und erfolgreiche Aktionen im Angriff, konnte schnell eine Führung 9:4 (12 Min.) ausgebaut werden. Hierbei fielen Vanessa Wirtz und Franziska Heck durch ihre sehenswerte Würfe aus dem Rückraum auf. Des Weiteren konnte sich Tine Kutlesa durch ihre Laufstärke und ihrer konsequenten Würfe als Topwerferin (8 Tore) in die Statistik eintragen. Mit der Einwechslung der Pulheimerin Topspielerin Zellmer wandte sich das Bild ein wenig, womit der Vorsprung schrumpfte (11:10) und in der 27. Minute erstmals der Ausgleich 13:13 erfolgte. Zur Halbzeit konnten sich die Damen in Blau-Grün nochmals aufbäumen und sich mit einer Führung (16:15) in die Pause retten.

Nach dem Seitenwechsel verteidigten die HSG Damen ihre Führung noch durch eisernen Willen, doch konnte sie den Ausgleich 19:19 (39. Min.) nicht verhindern. Durch leichte Unkonzentriertheit im HSG Angriff konnten die Pulheimerinnen einfache Tore durch Tempogegenstöße erreichen. Des Weitern verwehrte die Torhüterin des Gegners, Charlotta Quidde, den HSG Damen das ein oder andere Tor, womit die Trefferquote sank. In der 53. Minute sahen sich die Damen in Blau-Grün erstmals mit drei Toren im Nachzug, welches bis zum Spielende nicht korrigiert werden konnte. Am Ende hieß es 28:31 für den Pulheimer SC. Trainer Thomas Radermacher schlussfolgerte nach dem Spiel wie folgt: "Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und über lange Zeit ein Spiel auf Augenhöhe präsentieren können, womit der Spielverlauf eindeutig zu rechtfertigen ist. Am Ende fehlte das Glück beim Abschluss und damit die Chance auf einen bzw. zwei Punkte." Trotz der Niederlage gegen den Tabellenzweiten überwintern die HSG Damen auf dem dritten Platz, da die Verfolger aus Bonn und Ollheim ebenfalls Niederlagen verbuchten und somit nicht aufschließen konnten.

Es spielten und trafen: Girnstein, Real (beide Tor), Kutlesa (8), Heck (3), Ruiters (6/3), V. Wirtz (5), S. Wirtz (3), Otzipka (3), Strunk, Behr, Huhn, Kurtenbach

 

Die HSG Damen Caro, Jenni, Tine, Julia, Theresa, Nina, Franzi, Lisa, Annika, Svenja, Vanessa, Nicole, Laura,  Neelja, Mara und die dazugehörigen Herren Jürgen, Ianis und Radi wünschen allen Handballern, deren Familien und Freunden ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das nächste Jahr!!!!