HSG Siebengebirge

Gemeinsam stark. Diese Worte treffen auf die momentanen Leistungen unserer Damen zu. Nach bereits zwei positiven Spielen in diesem Jahr, können die Siebengebirglerinnen auch das Derby gegen die SG Ollheim/Straßfeld mit 25:21 (10:8) für sich entscheiden.

Wie bei der Hinrunde war auch im Rückrundenspiel gegen die SG Ollheim/Straßfeld eine besondere Atmosphäre gegeben. Die bekannten Gesichter um Ex-HSG-Trainer Schütz sorgen jede Saison dafür, dass das interne Derby zwischen der HSG und der SG mit Spannung und Aufregung erwartet wird. Zwar ohne Trainer Radermacher an der Bank, der aus privat freudigen Gründen in Hamburg weilte, aber mit Co-Trainer Jungheim und Jürgen Steimel als Vertretung starteten die Damen in das Rückrunden Derby. Schon in der Aufwärmphase waren die Damen sehr wach und ambitioniert, welches die Damen direkt nach Anpfiff weiterführen konnten. Mit dem ersten Angriff geschah das 1:0 für die Damen und die gemeinschaftliche Präsenz der HSG war klar zu sehen wie auch zu spüren. Insbesondere im Abwehrverbund konnten die Damen eindrucksvoll die Ollheimerinnen im Bann halten und somit nach 20 Minuten nur fünf Tore (8:5) kassieren. Zudem gelangen im Angriff sehr gut durchgespielte Konzeptionen dirigiert von Nina Otzipka, welche zu einfachen Toren führten. Gleichzeitig konnten sich die Rückraumakteurinnen Heck und Wallau durch ihre Wurfgewalt mit sehenswerten Toren aus der zweiten Reihe auszeichnen. Am Ende der ersten Halbzeit kam es nochmal zu etwas Hektik, welches die Gäste dazu nutzten den Abstand um auf den Halbzeitstand 10:8 zu verkürzen.
Der Anfang der zweiten Halbzeit gehörte den Gästen. Mit dem Anschlusstreffer zum 10:9 über die SG Akteurin Antonija Kutlesa  bekamen die Ollheimerinnen wieder etwas Oberwasser und nutzen die Unkonzentriertheit der Siebengebirglerinnen aus. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit kamen vermehrt technische Fehler zum Vorschein, die dafür sorgten, dass die SG einfache Tore über Tempogegenstöße verbuchen konnte. Dies geschah soweit, dass erst der Ausgleich zum 12:12 fiel und später die SG erstmalig mit 12:13 in Führung gingen. Dies sollte jedoch der erste und letzte Führungsstand der Gäste sein, denn innerhalb kürzester Zeit verbannten die HSG Damen den Gast wieder in seine Schranken und warfen fünf Tore in Folge, womit sie sich wieder auf vier Tore (17:13) absetzen konnten. Gemeinschaftliche Geschlossenheit, auf dem Feld wie auch bei den Auswechselspielerinnen, und ein sichtbarer Siegeswillen auf Seiten der Hausherinnen zeigte seine Wirkung. Die Abwehr agierte zunehmend rustikal, aber fair und verschaffte sich jeglichen Respekt. Hierbei zeigte wieder Annika Fech ihre enorme Defensivstärke und strukturierte den kollektiven Gegenhalt. Die Stimmung wie auch der Spielsinn gestalteten sich emotional und positiv, welches auch den weiteren Spielverlauf prägte. Nach dem 17:13 hielten die HSG Damen weiter daran fest und konnten die Führung weiter ausbauen (23:18) ehe sich zum Ende ein wenig Fahrlässigkeit einspielte. Die Damen gewinnen am Ende verdient 25:21, wobei ein deutlicher Sieg bei noch effektiverer Angriffsleistung hätte drin sein können. Die Damen bestätigen somit weiter ihren Positivtrend und schauen als glückliche Derbysieger den nächsten Aufgaben entgegen. Co-Trainer Jungheim sagte folgendes zur Partie: "Wir haben eine mannschaftlich geschlossene Leistung mit viel Einsatz und Willen gezeigt. Von Anfang bis Ende war eine super Stimmung auf dem Feld. Wenn wir die nächsten Partien ebenso auftreten und wieder eine so gute Abwehr wie Torhüterleistung abrufen können, dann werden wir weitere Siege einfahren."

Es spielten: Girnstein, Real (Tor), Otzipka (2), Heck (4), Kutlesa (6), Wallau (2), Wahl (2), Henrich (2), Lisa (7/5), Wirtz, Strunk, Thiel, Huhn

Im Namen der Damen,
Jenni Real