HSG Siebengebirge

Am vergangenen Samstag kam es am Sonnenhügel zum Heimauftakt für die Verbandsligamannschaft der HSG. Dabei traf man auf den HSV Frechen, welcher sein erstes Spiel gegen den ASV  Schwarz-Rot Aachen mit 26:18 gewinnen konnte.

Die HSG startete nervös in die Partie und ließ direkt zu Beginn beste Chancen ungenutzt, sodass Frechen mit 0:2 in Führung gehen konnte. Diese konnte jedoch postwendend auf 1:2 verkürzt werden. Doch nach diesem Anschlusstreffer begannen die Gäste die Partie nach Belieben zu dominieren. Der Abwehrverbund der Grün-Blauen agierte viel zu passiv und erlaubte den Frechenern immer wieder einfache Tore aus dem Rückraum oder im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer. Die Folgen aus dieser desaströsen Abwehrleistung waren vermehrte Unsicherheiten im Angriffsspiel, sowie unzählige Fehlwürfe der HSG, was der HSV nutzen konnte und auf 1:5 erhöhte. Erst mit der Hereinnahme von Nicolai Dziendziol stabilisierte sich die Abwehr ein wenig, die Chancenverwertung im Angriff ließ jedoch immer noch zu wünschen übrig. Dadurch konnten die Gäste immer wieder Tempogegenstoßtore erzielen, welche der HSG schon vor der Halbzeit den Zahn zu ziehen schienen. Als die Anzeigetafel zur Pause ein 9:17 aus Sicht der HSG zeigte schien die Partie gelaufen, doch Co-Trainer Jörn Kozel fand in der Halbzeit die richtigen Worte. Die Oberliga-Reserve kam gut aus der Halbzeitpause und konnte prompt schnelle Tore erzielen, die den Vorsprung des HSV schmelzen ließen. Gestützt auf eine nun aggressive und starke Abwehr machte die HSG Frechen das Leben schwer und konnte Tor um Tor aufholen, auch dank eines starken Sebastian Schramm, der zeitweise sein Tore vernagelte. Als es in der 53. Minute dann 23:24 stand, war die Partie wieder völlig offen. Doch Frechen ließ sich nicht beirren und schaffte es abermals das Aufbäumen der Grün-Blauen zu unterbinden, sodass die Punkte letzten Endes nicht am Sonnenhügel blieben und die HSG mit 25:29 verlor. Trotz einer starken kämpferischen Leistung gilt es nun die Schwächen in Angriff und Abwehr weiter auszumerzen, um bestmöglichst am nächsten Wochenende gegen den ASV Schwarz-Rot Aachen wieder in die Erfolgsspur zu finden.

HSG Olé