HSG Siebengebirge

Am vergangenen Samstag traf die HSG im Spitzenspiel der Verbandsliga als Viertplatzierter auf die drittplatzierte HSG Refrath/Hand. Im Vorhinein der Partie war klar, dass sich ein körperbetontes, durch Kampf geprägtes Spiel entwickeln würde.

Und so kam es dann auch: Beide Mannschaften fanden vor allen Dingen über gute Abwehrleistungen in die Partie, sodass in den ersten Minuten kaum Tore vielen. Dennoch erwischte die heimische HSG den besseren Start und konnte nach zwölf Minuten mit 5:2 in Führung gehen. Die Refrather jedoch ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und egalisierten den Rückstand schnell, was in einen offenen Schlagabtausch mündete. Im Angriff taten die Siebengebirgler sich jedoch schwer und scheiterten ein ums andere Mal am stark aufspielenden Keeper der Gäste. Zur Halbzeit stand es somit leistungsgerecht 12:12.

In der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel, beide Abwehrreihen standen weiterhin solide und das Spiel war weiterhin ausgeglichen. Gegen Mitte der ersten Halbzeit konnten die Grün-Blauen sich dann endlich einen kleinen Vorsprung erarbeiten und setzten sich mit zwei Toren ab. Refrath konnte jedoch immer wieder nachziehen, ohne dass die Oberliga-Reserve die Partie entscheiden konnte. Dies sollte sich am Ende rächen. Als nur noch 40 Sekunden zu spielen waren, erkämpfte sich die heimische HSG in der Abwehr den Ball bei einem Spielstand von 23:22 aus Sicht der Grün-Blauen. Trainer Radermacher stellte seine Spieler in der folgenden Auszeit auf die letzten Sekunden der Partie ein. Refrath deckte nun mannbezogen, um einen schnellen Ballverlust der Siebengebirgler zu erzwingen. Diese konnten jedoch Zeit von der Uhr nehmen und brachten den Ball in Richtung Refrather Tor. Mit verbleibenden sechs Sekunden auf der Uhr wurde ein Wurf genommen, welcher durch den Schlussmann der Gäste gehalten werden konnte. In der Folge ging alles ganz schnell: Ein Tempogegenstoß der Gäste leitete das Unentschieden ein und mit der Schlusssirene konnte die HSG Refrath/Hand zum 23:23 einnetzen.

Im Endeffekt haben sich die Siebengebirgler dieses Unentschieden selbst zuzuschreiben, schaut man jedoch auf den gesamten Verlauf der Partie, ist die Punkteteilung gerecht, da das Spiel zu jeder Zeit ausgeglichen und spannend war. In der Herbstpause gilt es nun weiter an den Schwächen zu arbeiten, um die bisher guten Leistungen weiter aufs Parkett zu bringen.

In diesem Sinne,

HSG olé