HSG Siebengebirge

Einen gebrauchten Tag erlebten die Verbandsliga-Handballer der HSG am vergangenen Samstag. Beim Polizei SV Köln verlor das Team von Trainer Radermacher mit 29:33. Ohne den etatmäßigen Abwehrchef Patrick Plonka, der erkrankt fehlte, und seinen Partner Tim Schlösser agierte die HSG vor allem anfänglich in der Defensive viel zu unentschlossen.

Dem PSV gelang es immer wieder, die gesamte Abwehrreihe der Siebengebirgler aus dem Konzept zu bringen und so zu einfachen Toren zu kommen. Auch im Angriff taten sich die Grün-Blauen lange schwer: Mühsam herausgespielte Torchancen blieben ungenutzt, sodass die Gastgeber häufig über die erste und zweite Welle abschließen konnten ohne Gegenwehr seitens der HSG zu spüren. So kam es, dass die Gäste schnell deutlich zurücklagen und über die Zwischenstände 3:9 und 5:10 zur Pause mit 12:17 im Hintertreffen waren.

Nach dem Pausentee änderte sich am Spielverlauf zunächst nichts, bis die HSG endlich halbwegs in die Spur fand. Im Angriff konnte man nun seinerseits einfache Tore über Tempogegenstöße sowie die zweite Welle erzielen und auch die Abwehr stand nun kompakter, wenngleich immer noch nicht stabil wie gewohnt. So schafften es die Siebengebirgler, sich nocheinmal heranzukämpfen und in der 52. Minute war die Partie beim 27:28 aus Sicht der HSG wieder völlig offen. Dennoch schaffte es der PSV, dieses Aufbäumen abzuwehren und konnte das Spiel über die Zwischenstände 28:29 und 29:31 letzlich für sich entscheiden.

Die HSG konnte an diesem Tag nicht an die Leistungen aus den vorherigen Spielen anknüpfen, steht aber dennoch auf einem soliden sechsten Tabellenplatz. In den kommenden beiden Wochen gilt es nun die Schwachstellen aus dem Spiel auszumerzen und mit voller Konzentration auf das Spiel gegen den verlustpunktfreien Aufsteiger aus Bardenberg zu blicken, welches am 5.11. um 20 Uhr am heimischen Sonnenhügel angepfiffen wird.

In diesem Sinne,

HSG Olé