HSG Siebengebirge

Vor einer undankbaren Aufgabe standen am gestrigen Sonntag die Verbandsliga-Herren der HSG. Im Auswärtsspiel beim ASV Schwarz-Rot Aachen musste man auf diverse Stammkräfte verzichten, sodass man mit einem absoluten Rumpfkader anreiste. Lediglich acht Feldspieler standen Coach Thomas Radermacher für den Klassiker in der Kaiserstadt zur Verfügung.

Zu diesen ungünstigen Rahmenbedingungen gesellte sich die Tatasache, dass die Verwendung von Haftmittel in der Aachener Halle verboten ist. Trotz dieser Ausgangslage startete die HSG konzentriert in die Partie und konnte von Beginn an dominieren: aus einer kompakten und agilen Deckungen gelangen immer wieder einfache Tore über die zweite Welle, was einen Zwischenstand von 10:5 aus Sicht der HSG bedeutete. Im weiteren Verlauf häuften sich jedoch vor allem die Fehlwürfe und die Gastgeber konnten den Vorsprung der Grün-Blauen ein wenig eindämmen. Dennoch gingen die Königswinterer mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause (12:9).

In der zweiten Halbzeit verwalteten die Siebengebirgler ihren Vorsprung lediglich. Aachen konnte beim 16:15 den Anschlusstreffer markieren, doch die HSG ließ sich davon nicht beirren und spielte ihr Spiel konsequent herunter, sodass am Ende ein verdienter 23:19 Start-Ziel-Sieg zu Buche Stand. Mit diesem Erfolg konnte die HSG in der Tabelle am VFL Bardenberg vorbeiziehen und steht nun auf dem vierten Tabellenplatz der Verbandsliga, immernoch in Schlagdistanz zum Tabellenzweiten aus Nippes, auf den die Grün-Blauen am nächsten Samstag im Rahmen des HSG-Heimspieltages treffen.

Kader HSG II: 

Kremer, Steimel (beide Tor), O. Dziendziol 9/6, Nahry 6, Meisenberg 3, Frohwein 2, Kurscheid 2, Dahl 1, Hayer, Stollfuß.