HSG Siebengebirge

Die Verbandsliga-Handballer der HSG Siebengebirge mussten beim Auswärtsspiel gegen die HSG Merkstein einige personelle Ausfälle verkraften. Am Ende fehlten zum Sieg aber nur Zentimeter.

Personell arg dezimiert machten sich die Siebengebirgler auf den Weg nach Merkstein. Trainer Thomas Radermacher musste auf insgesamt sechs Spieler aus der Stammbesetzung verzichten und reaktivierte kurzer Hand Kreisläufer Heinrich Fech aus der 3. Mannschaft. Es entwickelte sich von Anfang an eine kampfbetonte Begegnung, in der sich keine der beiden Mannschaften mit mehr als drei Toren absetzen konnte. Vor der Pause hatten zumeist die Grün-Blauen die Nase vorn, so gingen sie auch mit einer knappen 14:13 Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren zum 18:17 und wenig später sogar zum 21:18 vor. Siebengebirge mobilisierte die letzten Kräfte und markierte 30 Sekunden vor dem Ende den 23:22 Führungstreffer. Merkstein brachte den siebten Feldspieler und erzielte zehn Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 23:23. Der finale Wurf auf das leere Merksteiner Gehäuse verfehlte sein Ziel nur knapp. Betrachtet man nur die Schlussphase ist der Punktverlust ärgerlich. Nach dem Spielverlauf geht das Remis allerdings in Ordnung. Radermacher war nach Spielende dann auch zufrieden und lobte den kämpferischen Einsatz seines letzten Aufgebots.      

HSG Siebengebirge II: N. Steimel, Thaysen (beide Tor); Dahl, Hayer, Nahry (6 Tore), Frohwein (4), Plonka, Kreutz (6), T. Steimel (6/3), Stollfuss (1), H. Fech, Kozel, Görtz-Lizzaraga