HSG Siebengebirge

Nach dem schweren Spiel beim TV Strombach in der Vorwoche werden die Aufgaben nicht leichter für die Reserve der HSG Siebengebirge-Thomasberg. Mit dem TSV Bonn rrh. gibt sich der bereits als Meister und Aufsteiger feststehende Tabellenführer am Sonnenhügel die Ehre.

Die Stimmung im Lager der HSG war trotz der Niederlage aufgrund einer zufriedenstellenden Leistung unter der Woche sehr gut. Nur noch vier Spiele stehen in der laufenden Saison vor der Tür und die Zielgerade wird mit zwei Heimspielen eingeleitet. Heute haben wir mit unseren Nachbarn aus Bonn das mit Abstand beste Team der Liga zu Gast.

 

Dies belegen einige Zahlen eindrucksvoll. Lediglich eine Partie verlor der TSV bis dato und dies trotz teilweiser großer Verletzungsnot. Man stellt den besten Angriff, der von David Röhrig, seinerseits erfolgreichster Feldtorschütze der Verbandsliga, angeführt wird. Zusätzlich haben die Bonner die wenigsten Gegentreffer kassiert. Dies drückt aus, wie souverän der unglückliche Oberligaabsteiger aus dem Vorjahr sich seinen Weg zurück durch die Verbandsliga gebahnt hat.

 

Dies ist für das junge Team der HSG allerdings mehr Anreiz als Abschreckung. Die Vorfreude sich mit den stärksten Spielern der Liga zu messen ist groß, denn betrachtet man die Tabelle, treffen hier im Derby der Zweite auf den Ersten. Die HSG hat am vergangenen Wochenende gezeigt, dass sie in der Lage ist auch gegen starke Mannschaften kompakt zu agieren und ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen.

 

Genau dies ist auch die Marschroute für das heutige Spiel. Mit viel Leistungsbereitschaft, Kampf und Leidenschaft wollen wir es dem Gegner so schwer wie möglich machen. Gelingt  es eine ähnlich stabile Defensive aufzubauen, wie in den Vorwochen und kommt dazu noch ein wenig das Fortune im Angriff zurück, ist sicher etwas möglich.

 

Die große Stärke des Gegners liegt im Kollektiv. Sie überzeugen durch hohe Sicherheit bei sehr geringer Fehlerquote und hoher spielerischer Klasse in ihrem Angriffsspiel, aus dem mit David Röhrig und Thomas Onnebrink mit gemeinsam 270 Toren herausragen. Auf die Abwehr kommt also auf allen Positionen Schwerstarbeit zu. 

 

Trotz der hohen Hürde kämpft die HSG heute weiter um ihre starke Heimbilanz, denn am Sonnenhügel wurde erst eine Partie verloren. Weiterhin droht bei einer Niederlage der Verlust des zweiten Platzes an den TV Strombach. Grund genug also mit allen verfügbaren Mitteln um die Punkte zu kämpfen und dem Favoriten ein Bein zu stellen.

 

Dennis Jungheim und Patrick Plonka fallen weiterhin aus. Darüber hinaus kann Trainer Edi Grunwald wohl auf sein komplettes Team zurückgreifen, wenn die Erkältungen einzelner Spieler rechtzeitig abklingen. Die Voraussetzungen für ein gutes und spannendes Verbandsligaspiel sind also gegeben und wir hoffen, dass Sie uns dabei tatkräftig zur Seite stehen, so wie wir das glücklicherweise gewohnt sind.