HSG Siebengebirge

Beim Heimspiel gegen den HC Wölfe Nordrhein taten sich die Grün-Blauen aus dem Siebengebirge schwer, bewiesen am Ende jedoch ihre Kaltschnäuzigkeit und holten mit 28:26 (15:13) den vierten Sieg in Folge.

 
Zwei? Nein, den vierten Sieg in Folge feierten die Drachen aus dem Siebengebirge. (Archivbild)

Die Voraussetzungen für die Partie waren gut. Seit langem konnte Trainer Sebastian Hoffmann wieder auf den Großteil der Spieler zurückgreifen. Malte Mondry fehlt weiterhin mit einer Knochenhautentzündung am Fuß, Fabian Zächerl war durch einen Infekt eingeschränkt. Auf Seiten der Gastgeber war klar, dass man es mit einem Gegner zu tun bekommen würde, der mit allen Mitteln und Möglichkeiten den Sieg einfahren möchte. Die Wölfe stehen noch immer im Abstiegskampf und haben in den vergangenen Partien mit Achtungserfolgen gezeigt, dass die Klasse unbedingt halten wollen.

So war es auch nicht verwunderlich, dass die Gastgeber dies in den ersten Minuten zu spüren bekamen. Mit 1:4 sah man sich früh in Rückstand, ehe sich die Abwehr wieder stabilisierte und man die Verhältnisse wieder ausglich. Nachdem sich die HSG in die Partie hineinkämpfen konnte, merkte man jedoch, dass man in gewisser Weise zu genügsam war. Die Siebengebirgler taten nicht mehr als nötig und so blieben die Wölfe stets in Schlagdistanz. Zur Halbzeit hatten sich die Königswinterer Handballer eine zwei-Tore-Führung zum 15:13 erspielt.
In zweiten Spielabschnitt blieb es eng. Die Wölfe schafften es, ihrerseits mit 23:22 in Führung zu gehen. Doch nun legte die HSG den Schalter um. Vor allem Edgar Schulz übernahm nochmals Verantwortung und erzielte kurz vor Schluss den erlösenden Treffer zum 28:26.
Am Ende war es ein verdienter Sieg der Hausherren gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner. Mit diesen zwei Zählern bleibt man weiter in Schlagdistanz zu den Plätzen zwei und drei. Bei einem Spiel weniger beträgt der Abstand auf Bonn und Ratingen nur noch sechs Punkte - und gegen beide Teams wird die HSG noch in der Schlussphase der Saison antreten. Somit wird diese erste Regionalliga-Saison der HSG Siebengebirge keinesfalls einfach "austrudeln", sondern es ist durchaus noch eine absolute Top-Platzierung für den Aufsteiger aus Königswinter möglich. Mit der Unterstützung der HSG Fans erst recht!

Der komplette Spielverlauf mit allen Toren und Torschützen ist im SIS Tickerdienst online abrufbar.

Für die HSG aktiv: Adeyemi, Schultze, Heldmann (1), Zächerl, Grunwald (3), Meiling (2), Stöcker (4), Willcke (5/1), Dziendziol (3/3), Tebbe, Telohe (2), Schulz (7), Kirfel (1)

In diesem Sinne
HSG olé!