HSG Siebengebirge

Am gestrigen Sonntag machten sich die Regionalliga-Herren zur besten Frühstückszeit auf zum Auswärtsspiel beim MTV Rheinwacht Dinslaken.

Pünktlich um 11:15 Uhr pfiff das Gespann Fechtner/Kolk die Partie an und die HSG legte los wie die Feuerwehr: gestützt auf eine starke Abwehr sowie den gut aufgelegten Timo Adeyemi im Tor, konnten die Grün-Blauen schnell in Führung gehen und sich einen 4-Tore-Vorsprung erspielen (5:1). In der Folge sorgten jedoch die ersten Zwei-Minuten-Strafen auf Seiten der HSG dafür, dass Dinslaken diesen Vorsprung egalisieren konnte und zum 7:7 ausglich. Unbeeindruckt davon, spielten die Siebengebirgler konzentriert weiter und konnten sich beim Stande von 14:8 zwischenzeitlich auf sechs Tore absetzen. Insofern verdient, ging man mit einer 16:11 Pausenführung in die Kabine.

Wer nun dachte, das Spiel sei entschieden, der irrte gewaltig: Der MTV stellt mit beginn der zweiten Spielhälfte auf zwei Kreisläufer um, womit die HSG ihre Probleme haben sollte. Der Vorsprung schrumpfte nun deutlich, obwohl die Siebengebirgler es schafften, bis zur Mitte der zweiten Halbzeit immer mit ein, oder zwei Toren vorzulegen. Dann jedoch konnten die Gastgeber ausgleichen, was den Beginn einer spannenden Schlussphase einläutete. Dinslaken sah sich nun im Vorteil und legte meist mit einem Tor vor, doch die HSG konnte mit direkten Gegenschlägen ausgleichen. Nach dem 26:26 durch Bastian Willcke, verhinderte ein Pfostentreffer im nächsten Angriff eine erneute Führung der Grün-Blauen. Dinslaken nutzte dies eiskalt und traf durch einen Tempogegenstoß. Einen weiteren Pfostentreffer der HSG im darauffolgenden Angriff konnten die Gastgeber dann in das vorentscheidende 26:28 aus Sicht der Siebengebirgler ummünzen, sodass die Königswinterer Handballer am Ende ohne Punkte darstanden. Aufgrund der guten Leistung wäre mindestens ein Unentschieden verdient gewesen. 

Alle Details zum Spiel gibt es im SIS-Liveticker zum Nachlesen.

Für die HSG spielten: Adeyemi, Luis (beide Tor), Kreutz (1 Tor), Steinhaus (4), Tebbe (1), Stöcker (2), Hayer, Willcke (8/5), Fech, O. Dziendziol (3), Langer (1), Kirfel (6), Marc Nahry.