HSG Siebengebirge

Zum Ende der Saison erwartet die HSG Siebengebirge-Thomasberg im ewig jungen Duell der Handball-Oberliga am Samstag (19:30 Uhr) die Pulheimer Hornets.

Im Spiel zwischen der HSG Siebengebirge und dem BTB Aachen ging es um weit mehr als bloß zwei Punkte in der Meisterschaft. Die Aachener mussten den tragischen und plötzlichen Tod eines Mitspielers in der Vorwoche verkraften. Den Gästen gebührt unser größter Respekt, dass sie zum Spiel angetreten waren.

Da waren`s nur noch Drei: Die letzten drei Spiele der Saison 15/16 stehen vor der Tür, davon wird eines das Pokalfinale gegen Euskirchen sein. Der nächste Gegner in der Oberliga ist jedoch erst mal der BTB Aachen.

Am Samstagabend trat die HSG zum letzten Mal in dieser Saison in fremder Halle an. Nach 60 stark umkämpften Minuten gegeb deb TV "Jahn" Wahn gab es keinen Sieg für die Grün-Blauen. Endstand war ein 28:23 (16:11) für die kölschen Hausherren. In den verbleibenden zwei Heimspielen will die HSG noch die nötigen Punkte für die Qualifikation zur Nordrheinliga erspielen.

Am kommenden Wochenende treffen die Siebengebirgler in Köln-Porz auf den TV Jahn Wahn. Dabei geht es für die HSG um nicht weniger als die Wahrung der Chance auf die Nordrheinliga.

Platz sechs. Das ist das Ziel der Mannschaft der HSG. Unter Umständen, reicht eben dieser sechste Platz, um den letzten Platz des HVM in der neu geschaffenen Nordrheinliga für die Saison 2016/2017 zu belegen.

Drei Spiele in fünf Tagen in drei verschiedenen Wettbewerben: das hört sich nach dem Spielplan des THW Kiels an, war aber tatsächlich die Aufgabe des Oberligisten aus dem Siebengebirge im Zeitraum 11.-15. März.

Nach einer kurzen Auszeit vom Ligabetrieb mit den beiden Auftritten im DHB-Amateurpokal und Kreispokal geht es für die Siebengebirgler nun wieder zurück in den Oberliga-Alltag. Die Qualifikation für die neue Nordrheinliga über den 6. Tabellenplatz ist weiterhin möglich und das erklärte Ziel.

Die Oberliga-Herren der HSG haben einen Kraftakt in Liga und DHB-Amateurpokal vor der Brust. Die Grün-Blauen bereiten sich vor das Liga-Duell gegen den TV Strombach und das DHB-Pokalspiel gegen die SG Langenfeld am Samstag.

Es herrschte allgemeine Ernüchterung am Sonnenhügel. Die Spieler der HSG in Schockstarre und nebenan zurecht feiernde Rheinbacher. Durch die Derbypleite rückt eine mögliche Qualifikation für die Regionalliga Nordrhein in weite Ferne.

HSG Siebengebirge/Thomasberg empfängt die HSG Rheinbach/Wormersdorf zum Abschluss des Derbymarathons. 

Mit dem dritten  Derby im vierten Spiel endet ein wahrer Lokalderbymarathon für die Männer aus dem Siebengebirge.  Ein Blick zurück, zeigt eine durchaus zufriedenstellende Bilanz von 3:1 Punkten, welche sich mit weiteren Zählern gegen die HSG Rheinbach/Wormersdorf zu einem "gut" steigern ließe. Kein "sehr gut"? Nein! Ein nervenaufreibendes Spiel hängt den meistens Spielern und Zuschauern, welche in der vergangenen Woche in der Ringstrasse Bonn waren, noch in den Knochen.