HSG Siebengebirge

Nach der von Euskirchen angefragten Verlegung und dem daraus resultierenden Wechsel des Heimrechts fand die Kreisligapartie zwischen der HSG Euskirchen 2 und der Drittvertretung der HSG Siebengebirge am vergangenen Mittwochabend in der altehrwürdigen Halle 1 des Oberpleiser Schulzentrums statt.

Die Partie begann mit einem anfänglichen Abtasten der beiden Mannschaften, die sich erst aufeinander einstellen mussten. Aufgrund der Terminverschiebung des Spiels auf den Mittwochabend konnte HSG-Trainer Dennis Weber nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, da etwa einige Spieler beruflich oder privat bedingt nicht zur Verfügung standen. So konnten einige Spieler aus dem Kader der Verbandsliga-Mannschaft aushelfen, die mittwochs für gewöhnlich ihre Trainingszeit haben. Auch auf Seiten der Euskirchener Reserve waren Spieler der Ersten Mannschaft aufgeboten. Nach etwa zehn Minuten konnten sich die Siebengebirgler, bedingt durch starke und konzentrierte Abwehrarbeit und daraus resultierende Tempogegenstöße, sukzessive absetzen. Hier taten sich vor allem Abwehrchef Patrick Plonka und der kaltschnäuzige Rechtsaußen Sebastian Dimel, welcher mit einer 100%-Torwurfquote auftrumpfte, sowie David Runge, welcher durch die gegnerische Abwehr nie in den Griff zu bekommen war, hervor. Folglich ging es vollends verdient mit einer 17:11–Führung in die Halbzeit.

Nach der Halbzeitpause kamen die Grün-Blauen wieder besser als die Euskirchener ins Spiel. In den ersten Minuten von Halbzeit zwei konnte man die Führung auf neun Tore ausbauen. Was dann folgte, war ein nicht nur für Trainer Dennis Weber unverständlicher Bruch im Spiel der bis dahin so souverän und stark aufspielenden Drittvertretung der Königswinterer Handballer. Bedingt durch eine Vielzahl an unkonzentrierten Abschlüssen und einfachen Abwehrfehlern kam die Spielgemeinschaft aus Euskirchen durch ihren besten Torschützen Niklas Müller zu einfachen Toren. Der herausgespielte Vorsprung schrumpfte immer weiter, konnte aber nicht komplett aufgeholt werden.

Somit konnte die HSG Siebengebirge trotz schwachem letzten Viertel des Spiels doch verdient mit 25:21 gewinnen und sich zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf sichern. Festzuhalten ist, dass es ein insgesamt sehr faires Spiel war, was durch die insgesamt nur zwei Zeitstrafen unterstrichen wird.

Nun gilt es am kommenden Samstag in heimischer Halle gegen Bad Münstereifel nachzulegen. Anwurf in der Sporthalle des CJD Königswinter ist um 15 Uhr.

Es spielten:

Jochim, Kremer (beide Tor); Dimel (6 Tore), Frohwein, Gebel (2), Grunwald (1), Picard (3), Plonka Runge (8), Steinhauer (2), Steinmetz (2), Wald (1)