HSG Siebengebirge

Im letzten Spiel des Jahres 2019 traten am Sonntag, den 15. Dezember, die Kreisliga-Herren der HSG Siebengebirge auswärts beim HSV Troisdorf zum Spitzenspiel der Kreisliga an. Die Siebengebirgler mussten aufgrund von einigen Ausfällen mit einem dezimierten Kader antreten.

Zu Beginn der Partie wurde das Geschehen von der Defensive beider Mannschaften geprägt. Der Gastgeber aus Troisdorf war jedoch den Siebengebirglern immer einen Schritt voraus. Gegen Mitte der ersten Halbzeit stand ein 6:4 für die Troisdorfer. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten die Grün-Blauen noch dagegen halten. Doch danach wurden die Gastgeber stärker und zogen Tor für Tor davon, sodass zur Halbzeit ein deutliches 16:9 für den HSV Troisdorf auf der Anzeigetafel stand, der bislang in der Saison noch ohne Niederlage blieb.

Zu diesem Zeitpunkt hätte man denken können, dass die HSG Siebengebirge sich von diesem Rückstand nicht mehr erholen kann. Nach der Halbzeitpause schien auch keine Besserung in Sicht zu sein. Die Troisdorfer setzten sich sogar nach 40 Minuten auf ein 23:14 ab. Doch dann kamen die Siebengebirgler plötzlich doch in Schwung. Die Grün-Blauen kämpften sich Tor für Tor wieder heran. Die Abwehr funktionierte und im Offensivspiel nahm Kreisläufer Tim Boland die Verantwortung auf sich. Mit seinen 12 Toren trug er maßgeblich zur Aufholjagd bei. Trotzdem reichte all dies nicht, um noch Zählbares aus Troisdorf mitzunehmen. Die Siebengebirgler hatten sich vom Neun-Tore-Rückstand bis auf einen Treffer heran gekämpft, doch es blieb beim 26:25 zugunsten der Hausherren in einem umkämpften Spiel.

Damit ist die HSG Siebengebirge nun erster Verfolger des Tabellenführers aus Troisdorf und geht damit als Tabellenzweiter der Kreisliga mit dem stärksten Angriff und bestem Torverhältnis in die Weihnachtspause. Am Sonntag, den 26. Januar 2020, geht es dann auswärts weiter gegen die SG Olheim-Straßfeld 2.

Die Kreisliga- Herren der HSG Siebengebirge wünscht allen Fans und Freunden frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

HSG olé


Es spielten: Niklas Steimel, Philipp Brenner (beide Tor); Thomas Reifer (1), Dennis Weber, Patrick Plonka (1), Ivan Andricic, Florian Schuster (2), Mario Niedecken, Tim Boland (12/7), Philipp Brüßler (3), Stefan Richarz (2), Fabian Grunwald (3), Felix Steinhauer