HSG Siebengebirge

Am letzten Sonntag zog es die weibliche A-Jugend der HSG Siebengebirge nach Mechernich. Dort fand die diesjährige Kreisqualifikation statt, bei der das Ziel war, als eins der ersten drei Teams mindestens für die nächste Qualifikation auf HVM-Ebene gesetzt zu sein. Da mit der TSV Bonn rrh., dem HV Erftstadt und der TSV Feytal nur drei andere Mannschaften teilnahmen, war das Erreichen der nächsten Runde eine Pflichtaufgabe.

Im ersten Spiel trafen die HSG-Mädels auf den HV Erftstadt, die schon vorherige Saison in der Oberliga spielten und mehr Erfahrung mitbrachten. Zu Beginn der ersten 20 Minuten konnten die Erftstädter diese ausspielen und zogen mit einem Sechs-Tore-Vorsprung davon. Vor allem im Angriff der HSG-Mädels fehlte die Durchsetzungskraft, weshalb immer wieder passives Spiel angezeigt wurde. Gegen Ende der ersten Halbzeit kamen durch einige Wechsel mehr Bewegung in den Angriff, wodurch die Außen freigespielt werden konnten und diese die Chancen nutzen konnten. Auch die    5-1-Deckung stand jetzt kompakter und zwang die Gegnerinnen zu schlechten Abschlüssen, die durch die Torhüterin gehalten werden konnten. So ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die kurze Fünf-Minuten-Pause. Nach Wiederanpfiff fielen die HSG-Spielerinnen wieder in das alte Muster aus den ersten zehn Minuten der ersten Halbzeit. Wieder zog die Mannschaft aus Erftstadt davon und konnte bis auf fünf Tore wegziehen. Vor allem die Defensive war zu passiv und zaghaft. In der 30. Minute wurde dann auf eine offensive 3-3-Abwehr umgestellt, die nochmal einen Aufschwung in der Mannschaft bewirkte. Leider kam die Umstellung zu spät und das Spiel ging 12:15 verloren.

Nach einer zweistündigen Pause ging es dann gegen die TSV aus Bonn-Beuel. Die Bonnerinnen waren klar überlegen und ließen den HSG-Mädels keine Chance. Teilweise schien es so, als würden die Blau-Grünen aus dem Siebengebirge schon Kräfte für das Spiel gegen Feytal sparen wollen. So resultierte ein verdienter Endstand von 7:26 für die Mannschaft aus Bonn.

Nun standen die Königswinterer Handballerinnen stark unter Druck und musste gegen die TSV aus Feytal punkten. Von Anfang an standen die Mädels aus dem Siebengebirge gut in der 5-1-Deckung und zwangen die Gegnerinnen zu schwachen Würfen aus dem Rückraum und vielen technischen Fehlern. Im Angriff konnten über die Außen und die großgewachsenen Halbspielerinnen einfache Tore erzielt werden, da die Mannschaft aus Feytal mit einer sehr defensiven 6-0-Deckung verteidigte. So zogen die Mädels aus dem Siebengebirge in den ersten zehn Minuten mit vier Toren davon und bauten die Führung in der restlichen halben Stunde zum 14:6 Endstand aus.     

Somit landete die weibliche A-Jugend verdientermaßen auf dem dritten Platzen, mit dem sie für die nächste Runde der Oberliga-Qualifikation gesetzt sind.             

HSG olé