HSG Siebengebirge

Im Regionalliga-Nordrhein-Spiel gegen die JSG  Hiesfeld/Aldenrade verloren die HSG Junioren mit 21:36 zu deutlich in Dinslaken. In keiner Phase des Spiels konnten die HSGler die nötigen Akzente setzen um die Heimmannschaft vom Niederrhein unter Druck zu setzen.

Nach der vorausgegangenen Heimniederlage wollten man gegen den Tabellennachbarn aus Dinslaken etwas für das Selbstbewusstsein und Punktekonto tun. Trotz der beiden verletzten Stamm- Torhüter und einer schwachen Trainingsbeteiligung, waren bei der langen Anreise alle der Überzeugung, mit zwei Punkten wieder ins Siebengebirge zurückzukehren. Da wusste noch niemand, dass gerade die beiden Ersatzkeeper Philipp Brenner (mA-Reserve) und Nick Burgunder (mB1) die besten Teamleistungen zeigen sollten.

Nach einem Hin- und Hergeplänkel in den ersten 5 Minuten zogen die JSGler das Tempo an und zogen mit einem Fünf-Tore-Lauf bis zur 10. Minute auf 6:1 davon. Begleitet waren diese Aktionen von zwei Siebenmeterwürfen und den ersten Verwarnungen, die aufzeigten, dass die Siebengebirgler hier und da einen Schritt zu spät waren und das Deckungskonzept nicht aufging. In einer homogen Mannschaftsleistung zeigten die Hiesfeld-Aldenrader, dass sie von allen Positionen torgefährlich waren und besonders der wurfstarke Halblinke war kaum in den Griff zu bekommen. Er sollte sich später mit 10 eindrucksvollen Toren in der Torschützenliste eintragen. Auf der Gegenseite agierte die Deckung schnell und mit Übersicht. Das Spiel der Siebengebirgler war statisch und zu stark auf die Rückraumspieler abgestimmt, die Außen-Positionen und der Kreisläufer wurden unzureichend in das Angriffsspiel eingebunden. Mit dem Spielstand 4:16 begab man sich konsterniert in die Pause.

Die Siebengebirgler verabschiedeten sich jetzt von ihrer 6:0 Deckung und die Trainerbank zeigte mit zwei offensiven Abwehrspielern eine Reaktion. Durch vier weitere HSG-Tore in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit keimte etwas Hoffnung auf, das Spiel ausgeglichener zu gestalten. Wie schon im ersten Durchgang war das Spiel der HSGler aber von technischen Fehlern und vielen Fehlwürfen begleitet. Auch taktisch konnte kein Mittel gefunden werden. Die Siebengebirgler steckten aber nicht auf und versuchten die Niederlage im erträglichen Rahmen zu halten. In der zweiten Halbzeit konnten mit viel Kampf dann doch noch 17 Tore erzielt werden. Beim Stand von 38:21 läutete die Schluss-Sirene.

So hatte man sich den Nachmittag am Niederrhein nicht vorgestellt und anstatt mit einem Sieg den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten, verlor man Boden zum Mittelfeld. Nun heißt es, die anstehende spielfreie Zeit mit intensiven Trainings zu nutzen und gestärkt in die nächsten Spiele zu gehen. Beim nächsten Heimspiel erwarten wir mit dem ASV SR Aachen den derzeit Tabellendritten. Dies ist eine große Aufgabe aber auch die gute Möglichkeit die richtige Reaktion zu zeigen.

Am 3. November spielen wir um 16:00 Uhr das Spiel vor den Regionalliga-Herren und wir werden mit der lautstarken Unterstützung der HSG Fans den Sonnenhügel zur Festung machen. 

Es spielten: Philipp Brenner, Nick Burgunder, Gustavo Jochim (1), Tom Heinemann (1), Yannik Solscheid (1), Luis Jochim (4), Max Knieps, Malte Rietmann (1), Nico Kesper (4), Max Gebel (1), Nico Meurer ( 2),  Tim Peter Nüsse (4), Moritz Knieps (2), Torben Wirtz

HSG olé