HSG Siebengebirge

Beim Regionalliga-Auswärtsspiel am Samstag, 28.09.2019, in Frechen gegen den TuS Königsdorf zeigten die Regionalliga-Mädchen der HSG eine eindrucksvolle Leistung. Zwar konnten die Gastgeberinnen aus Königsdorf das Spiel mit 23:15 (10:8) gewinnen, dennoch zeigten die Grün-Blauen in der Partie eine deutliche Leistungssteigerung und präsentierten sich in der gegnerischen Halle den mitgereisten Fans mit großartigem Einsatz und begeisterndem Spiel.


wB1: starker Auftritt in Königsdorf

Am Ende konnten die Mannschaft und das Trainerteam sehr zufrieden sein und das war in den Gesichtern gut erkennen. Denn das Spiel war zwar nicht unbedingt vom Ergebnis, aber dem Verlauf nach eine großartige Vorstellung. Die Mannschaft zeigte sich unermüdlich und fleißig und außerdem stark im Spielaufbau verbessert.

Die ausgeglichene erste Halbzeit brachte die Gastgeberinnen richtig aus dem Tritt, da die Grün-Blauen verstanden, die favorisierten Königsdorferinnen mit ihrem Spielvortrag zu verunsichern. Zudem hielt Lena im Tor sehr gut und verhalf damit dem Team zweimal dazu, in Führung zu gehen. Das 8:10 zur Pause aus Sicht der HSG war dann auch kein Problem. Denn in den ersten Minuten in Abschnitt zwei drehte das Team von Axel Breme das Ergebnis wieder und ging durch drei Treffer in Folge mit 11:10 in Führung. Damit hatten die Königsdorferinnen nun gar nicht gerechnet und mussten ihrerseits zu allen Mitteln greifen, um die Begegnung nicht endgültig aus der Hand zu geben. Es wurde ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Grün-Blauen bis in die 42. Spielminuten und dem 14:13 für Königsdorf dran bleiben konnten.

Ab da riss der Faden, weil dann der doch breitere Kader der Blauen aus Königsdorf, als derjenige der HSG, den Unterschied machte. Die Kraft reichte nicht mehr, um die letzten 8 Minuten mitzuhalten und so machten am Ende die Tempogegenstöße, denen die Mädels der HSG nichts mehr entgegenzusetzen hatten, eben den Unterschied.

Die Tordifferenz fiel angesichts des Gesamtverlaufes mit dem 23:15 letztlich zu hoch aus. Verdient ist der Sieg für die Königsdorferinnen aber allemal. Aufgefallen ist zudem, dass die Grün-Blauen nur zwei Siebenmeter gegenüber deren acht für Königsdorf zugesprochen bekamen, von denen aber vier Versuche, dank HSG-Schlussfrau Lena, nicht den Weg ins Tor fanden. Die Mädels aus dem Siebengebirge traten jedenfalls mit bester Laune, glücklichem Gesichtsausdruck und einem Riesen-Lob der Trainer für die gezeigte Mannschaftsleistung die Heimfahrt an.

Die wB1 spielte mit:
Lena (Tor), Hannah A., Piet, Lilli, Caro, Pia, Kim, Nati, Yara, Hanna B., Fenja, Mona, Lena, Fine

HSG olé

Dieter Klein