HSG Siebengebirge

Auch im letzten Spiel des Jahres gab es gegen einen gleichwertigen Gegner aus Merkstein leider erneut keinen Sieg aber zumindest ein erkämpftes Unentschieden in eigener Halle. Kein Team konnte sich im Laufe des Spiels absetzen und am Ende war der Punkt mindestens verdient, der erste Sieg war sogar zum Greifen nahe.

Gegen den aktuellen Tabellenführer der Mittelrhein Oberliga war die HSG an diesem Tag chancenlos. Longerich, spielstärkste Mannschaft der Liga, zeichnete sich durch variantenreiches, schnelles und sehr dynamisches Angriffsspiel aus. Ein Team, das zurecht die Tabelle anführt und das sich gleichzeitig durch hohe Fairness auszeichnet. Unsere Mannschaft bemühte sich nach Kräften, aber alles andere als eine Niederlage wäre sehr überraschend gewesen.

Trotz einer – gerade in der Abwehr – deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Wochenende verließen die Oberliga-Junioren erneut als Verlierer den Platz.

Auch die Rückrunde begann für die A2-Junioren der HSG leider mit einer deutlichen Niederlage gegen einen Gegner, dessen Sieg zwar verdient aber in dieser Höhe nicht nötig gewesen wäre.

Wer vor dem Spiel am 12. November dachte, dass der Tabellenführer die HSG überrollen würde, wurde überrascht. Unsere Jungs liefen am Tag nach dem "11.11." recht selbstbewusst gegen die bis dahin ungeschlagenen Spieler aus Köln-Wahn auf. Dass es am Ende dann doch nicht zu einer Überraschung reichte, lag am sehr konstanten Spiel der Kölner und einiger sehr guter Akteure des Gegners vor allem im Rückraum und im Tor.

Auch im achten Spiel der laufenden Saison konnten die Oberliga-Junioren der HSG noch keinen Sieg für sich verbuchen. Es gelangen zwar 31 Tore im Angriff, was auswärts oftmals zum Sieg reicht – aber der Gegner erzielte 20 Tore mehr.

War es nun ein gewonnener oder ein verlorener Punkt am 7. Oktober? Selten war diese Frage wohl so schwer zu beantworten wie beim Gastspiel der männlichen A-Jugend 2 der HSG in Oberwiehl.

Die Schmach gegen Palmersheim vom letzten Spieltag sollte wettgemacht werden. Die Jungs hatten gut trainiert und waren vom Trainergespann gut aufgestellt worden. Und in der Tat sahen wir ein völlig verändertes Spiel, das zwar am Ende verloren ging, aber gegen einen sehr stark aufspielenden Gegner, der in dieser Form sicherlich zu den Favoriten auf den Meistertitel zählt.

Am Ende eines denkwürdigen Spiels waren die Schuldigen direkt nach Spielschluss schnell ausgemacht: der Spielball und Schiedsrichter. Eigenes Verschulden trat demgegenüber in den Hintergrund – mit ein bisschen Abstand wird das vermutlich auch von den Spielern selbst differenziert betrachtet werden.

Die lange Vorbereitungszeit mit vielen Trainingseinheiten mündete im ersten Spiel in der heimischen "Sunshine Arena" gegen die HSG Rheinbach mit einer zum Teil neu formierten Mannschaft. Der Auftakt war dann gleich ein Heimspiel, das am Ende keinen Sieger hervorbrachte, aber beide Teams konnten mit der Punkteteilung letztendlich zufrieden sein.

An einem Super-Sonnen-Sonntag belegen die Mädels der wB1 den 2. Platz auf dem Geislarer Rasenturnier.