HSG Siebengebirge

Im letzten Spiel des Jahres blieben die Damen der HSG deutlich hinter ihren eigenen Erwartungen und denen von Trainer Fabian Schlegel zurück. Mit 18:29 (7:15) musste man sich viel zu deutlich der SG Ollheim-Straßfeld geschlagen geben.


(Bild: R. Jungbluth)

Hatte man sich in der Vorwoche fast noch einen Überraschungssieg gegen die viertplatzierten Refratherinnen erarbeitet, wollte gegen die deutlich schwächere SG Ollheim-Straßfeld so gut wie nichts gelingen. Besonders bitter ist für die Siebengebirglerinnen die Tatsache, dass es sich bei den Ollheimerinnen um einen Tabellennachbarn im vorzeitigen Abstiegskampf handelt. Dabei startete die Partie zunächst durchaus ausgeglichen. Verstärkt durch die Rückkehr von Antonija Kutlesa, die direkt ihre ersten beiden Angriffe nach langer Pause mit Torerfolgen krönte, zeigte sich den Zuschauern bis zur zehnten Minute eine Partie, in der keiner der beiden Kontrahenten die Oberhand gewinnen konnte (2:3). In der Folge jedoch brach der schon in der Vergangenheit problematische Angriff der HSG Damen ein. Völlig verzagt und zusätzlich vom Pech verfolgt, gelang den Blau-Grünen so letztendlich von der zweiten bis zur 17. Minute kein einziges Tor. Die Ollheimerinnen, im Angriff zwar nicht wesentlich stärker, aber dennoch effizienter, konnten sich in dieser Zeit mit 8:2 Toren absetzen. Bis zur Halbzeitpause sammelte sich der Angriff der HSG Damen zwar wieder etwas, jedoch lange nicht ausreichend genug, um den Rückstand zu verkürzen oder aufzuarbeiten. So musste man sich mit 7:15 in die Halbzeit verabschieden.

Trotz einer deutlichen Ansage zur gezeigten Leistung durch HSG-Trainer Fabian Schlegel gelang es den Siebengebirglerinnen auch in der zweiten Halbzeit nicht, sich aus dem mentalen Tief zu befreien. Zwar zeigte man eine bessere Leistung als in der ersten Hälfte und erzielte so ein Ergebnis von immerhin 11:14 Toren, am unnötigen und bitteren Endergebnis (18:29) änderte dies jedoch nichts. Für die Spielpause der nächsten Wochen heißt es nun für die HSG-Damen, sich im Kreise ihrer Lieben neu zu motivieren. Für das neue Jahr kann man sich nur wünschen, die durchaus vorhandene Leistungsstärke auch im Spielbetrieb konstanter abrufen zu können und sich so in der Rückrunde die dringend benötigten Punkte zu erkämpfen.


Die Damen der HSG wünschen allen Fans ein besinnliches Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr mit weiterhin anhaltender Unterstützung des Teams!

Für die HSG spielten: Zander (Tor), Andrassy (1), Fischer, Lagermann (5/1), Wenz (1), Reiser (1), Müller, Wahl (5), Kutlesa, A. (5), Voll


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