HSG Siebengebirge

Am vergangenen Sonnntagnachmittag haben die HSG Damen gegen den Viertplatzierten vom MTV Köln 1850 gespielt. Trotz körperlicher Robustheit und schnellen Spielsinn des Gegners, gewinnen die Siebengebirglerinnen 28:26 (14:13). Zudem geht der Blick weiter zur nächsten Partie gegen den Weidener TV… 

Die komplette Equipe sowie die zwei A-Jugendlichen Jojo Franz und Anna Hebchen liefen sich am Sonntag warm. Endlich mal wieder ein imposanter Auftritt, da die HSG in den letzten Wochen immer mal wieder auf einige wenige Spielerinnen auf Grund von Verletzung, Krankheit oder Arbeit passen mussten. Der Gegner aus Köln zeigte sich mit einem selbstbewussten und athletischen Auftreten. Schon zu Beginn der Partie zeigte sich, dass der MTV durch die Bank einen wurfstarken Kader aufweist und diesen zu nutzen weiß. Aber auch die HSG Damen konnten direkt mit dem Anpfiff das Tor treffen, sodass vom 5:3 eine stetige Zwei-Tore-Führung zum 7:5 erfolgte. Mit dem Ablauf der Zeit brökelte der starke Abwehrverbund der HSG und die Gäste kamen zu einfachen Toren und konnten über 9:9 zum 11:11 ausgleichen. Die erste Hälfte konnten die Siebengebirglerinnen glücklich mit einem Tor Vorsprung (14:13) in die Pause retten. Die zweite Spielhälfte startete verhalten für die HSG. Die Kölnerinnen konnten, trotz der umgestellten HSG in einen 6-0 Verbund, durch effektive Rückraumaktionen weiter dran bleiben. Bis zum Spielstand von 19:19 gab es einen Schlagabtausch und keine der beiden Mannschaften konnten sich konkret absetzen. Die abwechselnde Manndeckung von Franzi Heck und Jojo Franz brachte etwas Unruhe in die eigene Offensive, sodass keine sicheren Torchancen ergriffen werden konnten. Nach diesem Zwischenstand drehte die heimische Abwehr wieder etwas auf und konnte frühzeitig den Ball für sich behaupten und sich mit drei Toren auf 23:20 absetzen. Der weitere Verlauf des Spiels lag in der Hand der HSG. Bis zum 26:23 sah es so aus, dass die Equipe von Trainer Jungheim einen sicheren Sieg nach Hause bringt. Doch die Gäste kamen nochmal kurzzeitig auf 27:26 ran, ehe der Schlusstreffer zum 28:26 Endstand fiel.

Es spielten: Real (Tor), Otzipka, Wahl (1), Henrich (4), Stucke (1), Heck (5), Wallau (3), Hebchen, Franz (5), Meiling, Huhn, Thiel, Strunk (4), Ruiters (5/3)

Caro Wahl sagte nach dem Spiel: „Heute hat man gemerkt, dass das schon ein anderes Kaliber war als die vorherigen Partien.“ Dies wird auch auf die nächste Partie zutreffen. Am kommenden Sonntag, 06.12., um 18Uhr reisen die HSG Damen zum TV Weiden, der letztes Jahr mit ihnen den schweren Gang in die Verbandsliga antreten musste. Der TV weist momentan mit nur 172 Toren in acht Spieltagen, die geringste Gegentor-Anzahl aller Mannschaften auf. Zudem weilt der TV auf dem vierten Tabellenplatz und hat schon in der letztjährigen Saison für das ein oder anderen spannende und hitzige Spiel gesorgt. Die HSG Damen sind entsprechend vorgewarnt und müssen wach und Torhungrig in die Partie starten. Beim Weidener TV hat sich vor allem Svenja Helgers mit 45 Toren und Karina Breuer mit 27 Toren in die Torschützenliste beachtlich eintragen können. Dabei fällt auf, dass Helgers mit Abstand die meisten 7m Tore verbucht hat. Ob dies auf eine harte Offensivarbeit der Gastgeberinnen am kommenden Spieltag bezogen werden kann, bleibt offen. Dennoch muss der Abwehrverbund der Damen von Anfang an kollektiv und effektiv zusammen arbeiten und einen Vorsprung verschaffen.

Im Namen der Damen,
Jenni Real