HSG Siebengebirge

Am letzten Spieltag des Jahres 2015 begrüßten die Damen den HSV Bocklemünd am Sonnenhügel. Nach überzeugender ersten Halbzeit (16:12) verlieren die Damen in der zweiten Hälfte das Ruder, ehe sie am Ende mit großem Kampf die zwei Punkte für sich behaupten können und 31:26 siegen.

Das letzte Spiel in 2015, das Spiel vor der Weihnachtsfeier und eine Siegesserie von sieben Siegen. Dies waren die Voraussetzungen für das 10. Meisterschaftsspiel. Der Start der Partie lag den HSG Damen, da diese schnell mit 4:0 in Führung gingen. Nach und nach fanden jedoch auch die Kölnerinnen in die Partie und konnten Tore nachlegen. Hierbei fiel auf, dass der HSV immer wieder dieselben Spielzüge runter spielte und keine große Kreativität in seiner Offensive zeigte. Dennoch fanden die Gäste teilweise Löcher im HSG‘schen Abwehrverbund und konnten über 8:5 (14. Minute) – 11:6 – zum 12:10 (25. Minute) verkürzen. Zur Halbzeit erreichten die HSG Damen eine vorzeitige, sichere Vier-Tore-Führung zum 16:12, welche im Allgemeinen hätte höher ausfallen können. Bereits in der ersten Hälfte wurde zu oft der Ball weggeworfen oder fand nicht sein eigentliches Ziel, das Tor. Im zweiten Durchlauf stellten sich die Siebengebirglerinnen immer mehr in den eigenen Weg. Es musst nicht mehr nur gegen den Gegner, HSV Bocklemünd, gegengehalten werden, es musste auch die eigene Unkonzentriertheit und Fehlerquote angegangen werden. Nach einem 19:18-Zwischenstand schafften die Gäste in der 42. Minute den ersten Ausgleich der Partie, 22:22. Kurz darauf zog der HSV mit einer Zwei-Tore-Führung an der HSG vorbei. Diese wurde allmählich wieder wach und konnte sich nach und nach wieder ran kämpfen und zum 26:26 ausgleichen. Ab diesem Spielstand lag das Ruder wieder komplett in den Händen der HSG und die alte Stärke kehrte in das Spiel der HSG Damen zurück. Mit fünf Toren in Folge und ohne weiteres Gegentor kämpften sich die HSG Damen zu einem 31:26 Sieg und dem achten Sieg in Folge. Trainer Jungheim fand folgende Worte: „Es war kein schöner Sieg. Wir haben uns eine lange Zeit selber im Weg gestanden und nicht unser gesamtes Potential abschöpfen können. Dennoch sind wir glücklich, den Winter mit nur einem Punkt Unterschied zum Tabellenersten, auf dem zweiten Tabellenplatz überwintern zu dürfen. „

Es spielten und trafen: Real (Tor), Huhn, Henrich (6), Heck (4), Ruiters (8/6), Wahl (4), Strunk (5), Thiel, Stucke, Hebchen, Franz (3), Meiling, Wallau (1)

Für die Damen,
Jenni Real