HSG Siebengebirge

Die Verbandliga-Herren der HSG Siebengebirge blicken auf eine lehrreiche Saison 2019/2020 zurück, in für das junge Team drei Trainer und einen abrupten Corona-bedingten Abbruch zu bieten hatte.

HSG1920 Herren 2 klein

Die zweite Herrenmannschaft der HSG Siebengebirge schaut nach der vorzeitig beendeten Saison 2019/2020 der Verbandsliga Mittelrhein auf eine insgesamt eher durchwachsene Spielzeit zurück. Zuletzt platzierten sich die Grün-Blauen auf dem 12. Platz in der Tabelle mit zehn Punkten auf dem Konto. Betrachtet man jedoch den gesamten Saisonverlauf, so muss die positive Entwicklung der noch sehr jungen Mannschaft hervorgehoben werden.

Nach anfangs unnötig liegen gelassenen Punkten und schwachen Partien, welche von vielen Fehlern im Zusammenspiel der neu geformten Truppe geprägt waren, zeigte die Zweitvertretung der Siebengebirgler schließlich doch ihr Potenzial auf der Platte. Gegen starke Gegner wie beispielsweise SR Aachen (28:27 Sieg) oder auch SG GFC Düren 1899 offenbarten die Spieler ihr Können und auch das Zusammenspiel und die Moral stimmten. Nach dem holprigen Start in die Saison hatten sich die Mannschaft und Trainer Lars Degenhardt gut aufeinander eingespielt: Der Mannschaft gelang es, zwei aufeinanderfolgende Spiele (in Ollheim und zuhause gegen SR Aachen) für sich zu entscheiden. Jedoch übernahm der Trainer kurz darauf die Regionalliga-Mannschaft der Grün-Blauen und musste somit das noch junge Team verlassen.

In der Übergangsphase übernahm der ehemalige Trainer und heute HSG-Vorstand Marcus Kesper die Verbandsliga-Herren. Die Mannschaft zeigte sich in der doch langen Übergangsphase kämpferisch und konnte teilweise an die vorherigen Leistungen anknüpfen. Bei den Spielen in Merkstein und Düren zeigte die Mannschaft gute Leistungen, konnte sich aber beide Male nicht für den großen Einsatz belohnen. Danach folgte ein Heimspiel gegen den HSV Frechen, wo man nach drei punktlosen Spielen wieder gewinnen konnte. Im Anschluss folgte allerdings eine Durststrecke von vier Spielen ohne Punktgewinn, ehe man im letzten Spiel von Marcus Kesper als Trainer wieder einen Sieg holen konnte. Es folgte der erneute Trainerwechsel und Markus van Zuilekom trat das Amt an. Die Mannschaft bestritt unter ihm das letzte Spiel der vorzeitig beendeten Saison und konnte eine gute erste Halbzeit abliefern, die allerdings nicht zum Sieg beim Oberligaabsteiger CVJM Oberwiehl reichte. Die junge Mannschaft blickt auf eine sehr lehrreiche und positive Saison zurück und startet motiviert in die Vorbereitung, die in der kommenden Woche mit den besonderen Corona-Auswirkungen wieder los geht.

Die gesamte Mannschaft bedankt sich bei allen Sponsoren und Fans, welche das Team über die ganze Saison hinweg hervorragend unterstützt haben. Ein besonderes Dank gilt auch den Trainern, die die jungen Handballer während der Saison begleitet und angeleitet haben.


HSG olé