HSG Siebengebirge

Nach einer Saison voller Höhen, aber vor allem noch viel mehr Tiefen, konnte sich die HSG am letzten Wochenende gegen den ASV Schwarz-Rot Aachen mit einem Sieg verabschieden.

Die Gastgeber starteten motiviert und souverän in die Partie, doch auch die Gäste aus Aachen erwischten einen guten Start, sodass in den Anfangsminuten eine ausgeglichene Verbandsligapartie zu sehen war. Dann jedoch stabilisierte sich der Abwehrverband der Siebengebirgler und machte es Schwarz-Rot immer schwerer, da die Gäste kaum geeignete Mittel fanden, um Torerfolge zu erzielen. Dies führte dazu, dass die Grün-Blauen ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen konnten und schließlich mit 11:7 in Front lagen. Gegen Ende der ersten Halbzeit ließ man in der Abwehr jedoch die nötige Konsequenz vermissen, was Aachen nutzte, um den Vorsprung zu verkürzen und die Gastgeber zur Halbzeit nur noch mit einem Tor führten (13:12).

In Hälfte zwei bot sich dem Publikum ein ähnliches Bild: Das Spiel verlief sehr ausgeglichen und keines der beiden Teams konnte sich absetzen. Doch durch die „gallige“ 3-2-1-Deckung  machte es die HSG den Aachenern erneut schwer. Gestützt auf einen überragend aufspielenden Carsten Thaysen im Tor gelang es der Oberliga-Reserve, einen Vorsprung herauszuspielen, den die Kaiserstädter bis zum Schluss nicht mehr egalisieren konnten: Trotz einer offensiveren Deckungsvariante seitens der Gäste behielt das Team von Trainer Radermacher nun einen kühlen Kopf und brachte die Führung, anders als in andere Spielen zuvor, über die Zeit. Am Ende gewann die HSG mit 27:24.

Für die beiden Akteure Dennis Jungheim und Ansgar Meise war es das letzte Spiel im Dress der HSG. Ersterer wechselt zur kommenden Saison zur SC Fortuna Köln. Kapitän Ansgar Meise verlässt das Siebengebirge aufgrund des Studiums. Die Mannschaft wünscht beiden von Herzen viel Erfolg in der Zukunft. Alles in allem lässt sich die Saison als Lernsaison abhaken, in der das jüngste Team der Liga (20,0 Jahre) oftmals unglücklich verlor. Häufig waren die Niederlagen jedoch auch völlig verdient, da zu viele Unkonzentriertheiten auftraten oder der Einsatzwille nicht stimmte. Dennoch  startet man zuversichtlich und positiv in die nächste Saison, auf die sich ab Mai vorbereitet wird.

In diesem Sinne,

HSG olé