HSG Siebengebirge

Im strömenden Regen ging es am Samstag, den 26.09.2020, für die weibliche A-Jugend der HSG zum Auswärtsspiel gegen den HSV Frechen. Die Juniorinnen der HSG Siebengebirge zeigten ihr gewohnt temporeiches Spiel und holten beim verdienten 44:24 (23:10) den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Erneut konnten sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen.

wB1 Angriff

Das Spiel begann auf beiden Seiten zunächst mit einem Fokus auf die Abwehr-Formationen. Die Mädchen der HSG zeigten von Minute 1 an ein sicheres und schnörkelloses Angriffsspiel, welches über die Links- und Rechtsaußen-Positionen zu schön erspielten Toren führte. Waren sie doch insofern vorgewarnt, als die Gastgeberinnen vom HSV bei ihrem Spiel am Vorwochenende mit 28:25 auswärts zwei Punkte geholt hatten. Die Anzahl der gefallenen Tore war insofern eine wertvolle Information, als dass die Mannschaft aus Frechen im Angriff in keinem Fall unterschätzt werden durfte.

Trotz einer bereits nach zehn Minuten herausgespielten 8:4 Führung, war erkennbar, dass die Gastgeberinnen aus Frechen im Angriff mit schnellen und starken 1:1-Situationen immer wieder Treffer setzen konnten. Um hier bereits in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit eine Maßnahme entgegenzusetzen, stellte HSG-Trainer Axel Breme das Team auf eine 4:2 Deckung, um die spielentscheidenden Akteure des Gegners konsequent zu verteidigen und Fehlpässe des Gegners damit zu provozieren. Genau diese Strategie zeigte Wirkung und die Grün-Blauen bekamen das Spiel mit schnellen Gegenstößen über die erste und zweite Welle sehr gut und deutlich in den Griff.

Nach dem Halbzeitstand von 23:10 war klar, dass der HSV dem Tempo der Mädchen aus dem Siebengebirge nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Dennoch, und das war für die Corona-bedingt wenigen Zuschauer in der Halle toll zu sehen, gab der HSV Frechen zu keinem Zeitpunkt auf und nutzte auch kleinere Unkonzentriertheiten bei der HSG sofort aus. So kam Frechen am Ende auf 24 schön herausgespielte Tore, was bestätigte, wo die Stärke dieser Mannschaft aus dem Westen von Köln liegt.

Mit einem Endstand von 44:24 reiste dann eine zufriedene und glückliche Mannschaft zurück ins Siebengebirge. Alle Spielerinnen bekamen ausreichend Spielzeit und mit Paraden im Tor konnten auch beide Torhüterinnen ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen.

Die weibliche A1-Jugend der HSG spielte mit:
Tiziana, Lena (beide Tor); Fenja, Hanna B, Hannah A., Mona, Piet, Mathilde, Lilli, Yara, Caro, Evelyn, Finja

HSG olé

Dieter Klein